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Wirtschaftsjahr 2022/2023 von Stadttheater und Musikdirektion Aachen –
Vierteljahresbericht per 31.10.2022 (1. Quartal)


Letzte Beratung
Donnerstag, 02. Februar 2023 (öffentlich)
Federführend
E 46/47 - Stadttheater und Musikdirektion
Originaldokument
http://ratsinfo.aachen.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=26408

Beschlussvorschlag:

Der Betriebsausschuss Kultur und Theater nimmt den Vierteljahresbericht per 31.10.2022 (1. Quartal) von Stadttheater und Musikdirektion Aachen zur Kenntnis.

 

 

Erläuterungen:

Vorbemerkungen

  • Gemäß §§ 7, 20 EigVO NRW und § 12 Betriebssatzung ist der Vierteljahresbericht per 31.10.2022 (Abschluss 1. Quartal) vorzulegen.
  • Der Vierteljahresbericht gemäß Anlage zeigt hierzu das buchhalterische Ergebnis der Erfolgsrechnung für den Zeitraum 01.08.2022 – 31.10.2022 (1. Quartal) sowie eine darauf basierende Prognose auf das voraussichtliche Jahresabschlussergebnis (Stand: Dezember 2022).
  • Die ursprüngliche Investitionsplanung wurde gemäß Beschluss des Betriebsausschusses vom 14.06.2022 und mit Zustimmung der Kämmerin nachträglich angepasst und um eine Position zur vorgezogenen Beschaffung eines Zargensystems für den Bühnenbildbau ergänzt.

Erläuterung / Kurzanalyse zur Prognose:

  • Die Prognose der Umsatzerlöse basiert im Wesentlichen auf den bereits erzielten Umsätzen bis zum 31.10.2022 sowie den Erkenntnissen aus dem Ticketverkauf bis zum 08.12.2022. Diese gehen mit einer weiterhin zurückhaltenden Nachfrage einher, die wohl u.a. auf die Corona-Pandemie und die generell steigenden Lebenshaltungskosten zurückzuführen ist. Folglich lassen sich durch die Aufhebung des bisher eingeschränkten Platzangebotes ab dem 01.01.2023 nur sporadische Umsatzsteigerungen erwarten, weshalb insgesamt im Vergleich zum Planwert mit einem Umsatzausfall von mehr als 700 TEuro gerechnet wird.
  • Zumindest teilweise kompensiert werden die o.g. Umsatzausfälle aller Voraussicht nach durch ungeplante sonstige Erträge aus Mitteln des Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen in Höhe von rd. 300 TEuro. Außerdem werden durch die Verschiebung der Chorbiennale in die laufende Spielzeit zusätzliche Erträge von rd. 100 TEuro erwartet, die allerdings wie gewohnt auch mit erhöhtem Sachaufwand (s. unten) korrespondieren. Per Saldo werden die sonstigen Erträge demnach voraussichtlich um knapp 400 TEuro über dem Planwert liegen.
  • Beim Personalaufwand insgesamt wird nach aktueller Einschätzung eine Planunterschreitung von rd. 300 TEuro erwartet, allem voran aufgrund unbesetzter Planstellen. Die Erhöhung der Mindestgage (Tarifabschluss NV Bühne) ist dabei berücksichtigt.
  • Beim Sachaufwand hingegen zeichnet sich gegenüber Plan eine Verschlechterung von rund 300 TEuro ab. Diese resultiert im Wesentlichen aus erhöhten Mietaufwendungen (Kontengruppe 51) und gestiegenen Preisen für Energie (Kontengruppe 50) sowie Bühnenbildmaterial (Kontengruppe 54). Außerdem bringt die bereits oben erwähnte Verschiebung der Chorbiennale einen außerplanmäßigen Aufwand mit sich (Kontengruppe 57), der aufgrund des zu erbringenden Eigenanteils auch den korrespondierenden Ertrag etwas übersteigt. Die Erhöhung des städtischen Verwaltungskostenbeitrages (Kontengruppe 56) verhält sich aufgrund der gleichzeitigen Anpassung des Betriebskostenzuschusses ergebnisneutral. Der außerordentliche Aufwand (Kontengruppe 58) infolge des Intendanzwechsels wird kompensiert durch nicht im geplanten Umfang benötigte Mittel für Hygiene- und Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie (Kontengruppe 50) sowie entsprechende Einsparungen beim Personalaufwand.
  • In Folge von Angebots- und Lieferengpässen verzögern sich einige für die laufende Spielzeit geplante Investitionsmaßnahmen (insbesondere Erneuerung Bühnenboden und OPR-Beleuchtung), was zunächst eine Minderung der geplanten Abschreibungen bedeuten würde. Dies wird jedoch voraussichtlich kompensiert durch die Abschreibungen aus der nachträglich in die Planung aufgenommenen Beschaffung eines Zargensystems für den Bühnenbildbau (vorgezogen aus der Spielzeit 2023/2024, vgl. auch oben Vorbemerkungen), sodass nach aktueller Einschätzung bei den Abschreibungen im Ergebnis keine nennenswerte Abweichung zum Planwert erwartet wird.
  • Das danach prognostizierte Betriebsergebnis (nach städtischem Betriebskostenzuschuss) der Spielzeit 2022/2023 beläuft sich insgesamt auf einen Fehlbetrag von knapp 1,4 Mio. Euro und liegt damit um rd. 330 TEuro schlechter als geplant. Nach dem derzeitigen Stand des noch in Prüfung befindlichen vorläufigen Jahresabschlussergebnisses der Spielzeit 2021/2022 wird dieses Defizit vollumfänglich aus der allgemeinen Rücklage gedeckt werden können.

Investitionen / Vermögensplan:

  • Die im laufenden Wirtschaftsjahr zu tätigenden Investitionen werden sich insgesamt – unter Einbeziehung der o.a. nachträglichen Anpassung für das Zargensystem – voraussichtlich innerhalb der geltenden Vermögensplanung bewegen, wenn auch möglicherweise mit zeitlicher Verzögerung. Der aktuelle Stand der (bis 08.12.2022) getätigten Investitionen ist als Anlage beigefügt.
  • Die Investitionen im Rahmen des Förderprojektes »AKZENT Barock« werden als Investitionszuschuss vollständig aus bewilligten Fördermitteln gedeckt, so dass sich diesbezüglich mögliche Abweichungen jedenfalls nicht negativ auf den Finanzierungsbedarf auswirken würden. Gleiches gilt für den Fall, dass auch im Rahmen des Förderprojektes »Mörgens Lab« noch Investitionen getätigt werden sollten.


 

 

Finanzielle Auswirkungen

siehe Erläuterungen

Klimarelevanz

entfällt

 

 

Anlagen:

TA_VJB_22-23_Q1_20221220.pdf



Anlagen können jeweils im Originaldokument eingesehen werden.

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