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07. August 2018 Sachstandsbericht Integration - Ergebnisse der StCB NRW-Umfrage von April/Mai 2018

Wenig überraschend bereitet fehlender Wohnraum den StGB NRW- Mitgliedskommunen die größten Schwierigkeiten in ihrer lntegrationsarbeit. Eine deutliche Mehrheit der Städte und Gemeinden (59 %) bekommt das Problem auch perspektivisch nicht in den Griff. Auffällig ist die kritische Bewertung der Versorgung mit psychosozialen Angeboten.

Inhalt:

  1. Ergebnisse im Überblick
  2. Probleme: Was bereitet Kommunen in der lntegrationsarbeit die größten Schwierigkeiten ?
  3. Handlungsdruck: ln welchem Bereich würden Kommunen neue Mitarbeiter einstellen?
  4. Wohnraumversorgung: lst eine ausreichende Ausstattung absehbar?
  5. Segregation: Zerfällt die Gesellschaft im Bereich Schule und Kita in ethnische Gruppen?
  6. Arbeitsmarkt: Wie sehr engagieren sich Kommunen bei der Arbeitsmarktintegration?
  7. Kommunale lntegrationszentren: Wie gut verläuft die Zusammenarbeit?
  8. Bewertung

Bewertung:

"Wenig überraschend bereitet fehlender Wohnraum den StGB NRW- Mitgliedskommunen die größten Schwierigkeiten in ihrer lntegrationsarbeit. Eine deutliche Mehrheit der Städte und Gemeinden (59 %) bekommt das Problem auch perspektivisch nicht in den Griff. Auffällig ist die kritische Bewertung der Versorgung mit psychosozialen Angeboten. ln der lntegrationsdebatte spielt das Thema zumeist nur eine Nebenrolle. lm Bereich Arbeitsmarktintegration erkennen Kommunen allem Anschein nach Entwicklungspotenzial. Städte und Gemeinden können den Prozess bspw. vorantreiben, indem sie gezielt Geflüchtete und Wirtschaft miteinander in Kontakt bringen.

Der StGB NRW nimmt die Ergebnisse zum Anlass, ein Seminar zu erarbeiten, das Städten und Gemeinden Hilfen für das kommunale Wohnraummanagement und das Feld Arbeitsmarktintegration anbietet. Die Themen psychosoziale Betreuung und Arbeitsmarktintegration wird der Verband u. a. bei Landesregierung und
Landeskoordinierungsstelle für Integrationszentren (La Kl) rückkoppeln und zu mehr Engagement anspornen, verbunden mit dem Angebot, aus kommunaler Sicht konstruktiv zu begleiten.

Die Ergebnisse zur Zusammenarbeit mit den Kommunalen lntegrationszentren bestätigen weitgehend die bisherige Annahme, dass die Akzeptanz der Zentren stark differiert. Ein Kl schnitt mit 2,1 Punkten mit deutlichem Abstand am schlechtesten ab, drei Kls erzielten sogar mehr als 4 Punkte (Ennepe-Ruhr-Kreis, Hochsauerlandkreis, Herford). Deren Beispiel zeigt, dass die Arbeit der Zentren durchaus eine nennenswerte Entlastung bieten kann. Der SIGB NRW wird darauf hinwirken, im Austausch mit Land und Landesinstitutionen die Faktoren zu identifizieren, die eine gute Zusammenarbeit begünstigen. Ziel muss sein, die Wirksamkeit der Kls systematisch und flächendeckend zu verbessern." (Quelle: S. 28 Sachstandsbericht)

Und in Aachen?

Man kann nicht müde werden, den Wohnungsmarktbericht 2016 zu zitieren:
"Der sinkende Bestand an geförderten Wohnungen führt in Kombination mit dem Anstieg der Transferleistungsempfänger, der Studierendenzahlen und dem Flüchtlingszuzug dazu, dass die Nachfrage in diesem Marktsegment das Angebot übersteigt. Folge sind Anspannungen, die sich auf das untere bis hin zum mittleren Preissegment des freifinanzierten Wohnungsmarktes übertragen." (S. 41 WMB 2016)

... und den daraus resultierenden Ausblick:
"Um dieses Ziel (die Vermeidung von Verdrängungseffekten, Anm. d. Red.) zu erreichen, müssen aktuelle Entwicklungen beobachtet und analysiert  werden und zusammen mit allen Wohnungsmarktexperten gemeinsame Strategien und Handlungsinstrumente entwickelt werden." (S. 52)

Kategorien:
Flüchtlingshilfe


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