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Philo. Matinee – Solidarisch wirtschaften – aber wie?


Wann?
So 23.08.2020 12:00 - 13:30 Uhr
Wo?
Online-Veranstaltung
Wer?
Eine Welt Forum Aachen e. V.
Internet
Weitere Infos im WWW
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Sonderprogramm Weltfest 2020 Online-Veranstaltungen

»Philosophie trifft Politik« – Philosophische Matinee 2020

Im Rahmen des 34. Aachener Weltfests .

Die herrschende Wirtschaftsweise ist nicht tragfähig, weder unter ökologischen noch unter ethischen Gesichtspunkten. Mit ihrer Orientierung auf Profitmaximierung führt sie zu systematischen Verstößen gegen die Menschenrechte und zerstört unwiederbringlich die natürlichen Lebensgrundlagen. Für eine nachhaltige Wirtschaftsweise reicht es jedoch nicht aus, Unternehmen ein bisschen ökologischer, sozialer oder demokratischer zu gestalten, sondern diese andere Wirtschaft braucht ganz andere Funktionsweisen.

 

 

 

Statt das ganze Leben der Ökonomie unterzuordnen, soll die Wirtschaft den Menschen dienen. Die benötigten Produkte und Leistungen werden durch wirtschaftliche Selbsthilfe in Genossenschaften, kooperierende Kleinbetriebe oder öffentliche Unternehmen unter demokratischer Kontrolle erbracht. Eine solche solidarische Ökonomie wäre im Kern wirtschaftsdemokratisch strukturiert. Der Vortrag gibt Einblicke in Konzepte und schon heute bestehende Ansätze dieses anderen, solidarischen Wirtschaftens und fragt danach, wie eine Transformation der ganzen Wirtschaft möglich wäre.

 

 

 

Referentin:Elisabeth Voß
Dipl. Betriebswirtin (FH), Berlin, publiziert, unterrichtet und berät freiberuflich zu Selbstorganisation und solidarischem Wirtschaften. Sie verfasste u.a. den „Wegweiser Solidarische Ökonomie“: www.elisabeth-voss.de

Die Veranstaltungsreihe Philosophische Matinee lädt seit 2013 sowohl politisch als auch philosophisch Interessierte zum Nachdenken und Austauschen ein. Das Philosophische Institut der RWTH Aachen, das Institut für Politische Wissenschaft der RWTH, das Eine Welt Forum Aachen, LOGOI Institut für Philosophie und Diskurs und Amnesty International Aachen beleuchten mit diesem Gemeinschaftsprojekt globale Themen wie Vertreibung, Folter, Menschenrechte und Verteilungsungerechtigkeit aus philosophischer Sicht. Spezielle Vorkenntnisse sind dabei nicht erforderlich. Es sind vor allen Dingen normative Fragen, die bei politischen Diskussionen über die Bewältigung von Krisensituationen aufgeworfen werden. Hier verschränken sich Politik und Philosophie, insofern die philosophische Perspektive das politische Diskursfeld begrifflich absteckt und dabei ethisch und moralisch relevante Fragen aufgreift, erläutert und Handlungsvorschläge unterbreitet. Die Resonanz auf die Veranstaltung in den vergangenen Jahren hat gezeigt: Das Interesse am öffentlichen Diskurs über gesellschaftlich relevante Themen, die uns berühren, verunsichern und mit Fragen konfrontieren, ist groß. Diesem Diskurs geben wir mit der Matinee jedes Jahr auf ś Neue Raum. Die Vorträge sind dabei so verständlich gehalten, dass sie sich an die breite interessierte Öffentlichkeit richten. Philosophische Perspektiven und Theorien werden grundlegend nahe gebracht und allgemeinverständlich vermittelt. Im Anschluss an die i.d.R. 40-minütigen Vorträge wird der Diskurs mit dem Publikum weitergeführt und auch nach offiziellem Veranstaltungsende können sich die Referent*innen und Besucher*innen bei einem Glas Wein oder Wasser weiter austauschen. Im Februar startet das Gemeinschaftsprojekt in seine nächste Runde. Gemeinsam mit allen Kooperationspartner*innen präsentiert die Matinee auch in diesem Jahr ein inhaltlich spannendes und thematisch abwechslungsreiches Programm.

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Eine Welt Forum Aachen
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