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Radschnellweg Euregio: Aachen - Herzogenrath / Kerkrade / Heerlen

StädteRegion Aachen

Eine Initiative von StädteRegion Aachen

Kategorie
Mobilität + ÖPNV
Verkehrswende
Mobilität
Start
20.02.2015
Aktualisiert
14.01.2019

Worum geht's?

Mobilität im Alltags- und Berufverkehr

Viele Autofahrer quälen sich alltäglich auf ihrer Fahrt zwischen Herzogenrath und Aachen auf der L 232 durch Straß und Kohlscheid. Während des Berufsverkehrs führen regelmäßige Staus zu langen Fahrzeiten. Auch die Linienbusse sind betroffen und können kaum für weitere Entlastung sorgen. Korridore für mögliche Umgehungsstraßen sind insbesondere in diesem Abschnitt nicht mehr vorhanden.

Mobilität und Radschnellweg

Die StädteRegion Aachen untersucht daher gemeinsam mit ihren Partnern Stadt Aachen und Stadt Herzogenrath nach geeigneten Lösungen: So könnte beispielsweise ein Radschnellweg eine erhebliche Entlastung bringen. Diese Auffassung teilt im Übrigen auch das Land NRW und stellt deshalb Geld zur Verfügung, um die Stärken und Schwächen einer solchen Lösung konkret zu untersuchen. Weitere Partner sind auf niederländischer Seite die Gemeinden Heerlen und Kerkrade, die Provinz Limburg und die Parkstad Limburg. Angedacht sind daher auch Anschlüsse nach Kerkrade und Heerlen.

Der Radschnellweg soll folgende Bereiche anschließen:

 

  • Aachen-Zentrum
  • Aachen-Laurensberg
  • Aachen-Richterich
  • Campusgelände der RWTH Aachen University
  • Kohlscheid
  • Herzogenrath-Mitte
  • Kerkrade-Zentrum
  • Anschluss an den Grenzübergang Locht zur Anbindung der Hauptachse nach Heerlen-Zentrum

Die genaue Linienführung ist noch nicht festgelegt. Erste Ideen wurde 2013 für den Planungswettbewerb des Landes Nordrhein-Westfalen entwickelt. Sie entstanden nach einer intensiven Begehung der einzelnen Abschnitte. In einer Machbarkeitsstudie werden 2015 verschiedene mögliche Linienführungen genauer untersucht und geprüft. Bei der Variantenentwicklung werden die Bürger aktiv beteiligt. Unsere niederländischen Nachbarn setzen bereits seit den 80er Jahren auf die Strategie, Radschnellwege zur Stauvermeidung zu bauen. Sie haben dabei auch wirtschaftliche Gründe im Blick, denn ein Radschnellweg ist bei vergleichbarem Effekt wesentlich günstiger als eine Umgehungsstraße. Auch der geringere Flächenverbrauch, der schonendere Umgang mit Natur und Landschaft sowie die Vermeidung von Lärm und Schadstoffen sprechen für diese Lösung. Zudem kommen die Vorteile von Pedelecs (Fahrräder mit Unterstützung durch einen Elektromotor) auf Radschnellwegen voll zur Geltung. Auf einem Radschnellweg können Radfahrer besonders sicher, zügig und komfortabel unterwegs sein. Er schafft daher möglichst kurze und direkte Verbindungen zwischen Wohnstandorten, Arbeitsplätzen sowie Einkaufs- und Freizeitbereichen. Ein Radschnellweg erhält meist an querenden Straßen entweder Vorfahrt oder wird dort insbesondere bei starkem Verkehr mit einem Tunnel oder einer Brücke geführt. Möglichst geringe Steigungen, eine gute Oberfläche wie z.B. Asphalt, großzügige Radien und ausreichende Wegebreiten sind weitere wichtige Merkmale. Je nach örtlicher Situation kann er als selbstständiger oder straßenbegleitender Radweg, als Radfahrstreifen oder auch als Fahrradstraße auf bestehenden Straßen geführt werden. Auf diese Weise kommen Radfahrer schnell, sicher und bequem voran. Um Fußgänger nicht zu gefährden, werden sie auf separaten Wegen geführt. Ausführlichere Informationen werden unter www.radschnellweg-euregio.de bereitgestellt.


Was willst Du erreichen?

Die StädteRegion und ihre Partner wollen, dass mehr Menschen als heute einen Teil ihrer Fahrten statt mit dem Auto mit dem Fahrrad zurücklegen können. Das Angebot soll deshalb auch diejenigen überzeugen,, die sich im heutigen Verkehrssystem auf dem Rad nicht sicher fühlen und deshalb auf das Radfahren verzichten. Erste Erfahrungen mit einer hochwertigen Radroute wurden in unserer Region mit dem Radweg auf der Vennbahn (RAVeL) gesammelt, der seit 2013 von Aachen bis Luxemburg reicht. Heute wird diese Verbindung von Radfahrern aller Altersgruppen und mit unterschiedlicher körperlicher Fitness rege genutzt.


Was hast Du bereits getan?

2013 haben die Projektpartner am Planungswettbewerb Radschnellwege des Landes Nordrhein-Westfalen teilgenommen. Mit dem Vorschlag für einen Radschnellweg Aachen-Herzogenrath/Kerkrade/Heerlen gehörten sie zu den fünf Preisträgern. Seit Juni 2014 werden in einer Umweltverträglichkeitsstudie die möglichen Auswirkungen eines Radschnellwegs auf verschiedene Schutzgüter (u.a. Tiere und Pflanzen, Wasser, Boden/Altlasten, Landschaftsbild) untersucht. Im Dezember 2014 wurden eine Machbarkeitsstudie, eine Potentialanalyse sowie eine Kosten-Nutzen-Untersuchung beauftragt. Die Ergebnisse der Studien liegen voraussichtlich Ende 2016 vor und schaffen die erste fundierte Grundlage für die Entscheidung, ob das Projekt weitergeführt werden soll. Aufgabe der Studie ist die Untersuchung und vergleichende Gegenüberstellung denkbarer Lösungen und Varianten mit Darstellung der jeweiligen Stärken, Schwächen, Vor- und Nachteile. Die Bearbeitung der Machbarkeitstudie erfolgt im Dialog mit der Öffentlichkeit, politischen Gremien und unter aktiver Beteiligung der Bürger. Anregungen und Kritik können Sie unten in der Kommentarfunktion eingeben und werden dann als ein Bestandteil des Beteiligungskonzepts in die Projektbearbeitung einfließen.

Im Juni 2015 wurden bei der 1. Stufe der Bürgerbeteiligung 90 Streckenvorschläge sowie weitere Kommentare von Bürgern eingereicht. Davon wurden die drei besten ausgewählt und vom 19. bis 26. April 2016 in Bürgerworkshops näher vorgestellt und diskutiert.

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Moderation unserAC.de
23.06.2015 17:51 Uhr von Moderation unserAC.de Offizielle Seite zum Radschnellweg und Ende der 1. Phase der Bürgerbeteiligung

Die offizielle Informationsseite der StädteRegion Aachen zum Radschnellweg findet Ihr hier:
www.radschnellweg-euregio.de

Noch bis zum 29. Juni könnt Ihr eigene Vorschläge zum Verlauf des Radweges machen - weitere Infos dazu hier:
www.radschnellweg-euregio.de/buergerbeteiligung

Siegfried Pütz
05.06.2015 11:21 Uhr von Siegfried Pütz Eine gute Initiative!

Es ist eine wirklich gute Idee. Als Radfahrer, ich fahre auch bei regnerischem Wetter, kommt mir das sehr entgegen. Wenn die Streckenführung noch so gewählt wird, dass Steigungen möglichst umgangen werden, wird das sicher eine Erfolgsgeschichte. Grundlage für eine umweltfreundliche Mobilität ist eine gut ausgebaute Infrastruktur. Der Radschnellweg ist ein Anfang.

WilfriedFischer
07.05.2015 16:59 Uhr von WilfriedFischer Ja für den Radschnellweg! ist die meist unterstützte Initiative hier

siehe
www.unserac.de/initiativen/i/initiative/244.html

WilfriedFischer
07.05.2015 17:02 Uhr von WilfriedFischer und wie gelingt es, hier einen Link hier...

anklickbar zu machen?

Moderation unserAC.de
08.05.2015 09:28 Uhr von Moderation unserAC.de Link anklickbar machen

Wir hatten uns am Anfang entschieden, kein HTML in den Kommentaren zuzulassen - wir überdenken das aber noch einmal hinsichtlich Verlinkungsmöglichkeiten in der nächsten Redaktionssitzung...

Petra Uhlich- Riedel
06.05.2015 19:14 Uhr von Petra Uhlich- Riedel Radweg durch Tittardsfeld

Mir wurde gesagt, es könnte sein das der Radweg durch den Tittardsfeld führt und das man dafür die Straße verbreitern müsste und eventuell die Vorgärten einer Straßenseite einfordern müsste. Dies ist in meinen Augen eine Unverschämtheit den Bewohnern gegenüber, vor allem da die Roermonderstrasse einen Radweg hat. Bergauf führen beide. Man sollte sich eher auf die Plätze konzentrieren wo der Verkehr zur Stadt hin höher wird.

WilfriedFischer
07.05.2015 17:10 Uhr von WilfriedFischer Verunsicherungskampagne

Anderen wurde gesagt, sie müssten Anliegerbeiträge für den Radschnellweg zahlen.
Völliger Kappes. Aber so sind sie, die "Argumente" der "Naturschützer". Sie sind keine gestaltende Kraft, sondern einfach nur "Dagegen!".

StädteRegion Aachen
15.05.2015 17:03 Uhr von StädteRegion Aachen Linienführung wird noch untersucht

Vielen Dank für Ihren Hinweis. Die Führung durch die Straße Tittardsfeld ist eine erste Idee zur Linienführung. Sie könnte als Fahrradstraße ausgewiesen werden, so dass die Radfahrer auf der vorhandenen Fahrbahn fahren (Mitnutzung durch Kfz). Es ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorgesehen, die Vorgärten in Anspruch zu nehmen. Die laufende Machbarkeitsstudie untersucht unterschiedliche Linienführungen mit Beteiligung der Bürger.

inl1ner
05.05.2015 11:57 Uhr von inl1ner Radschnellweg zur Innenstadt

Das Ziel "Innenstadt" ist reichlich unpräzise. Es gibt ja schon einige Radwege zur Innenstadt. Beispielsweise von Laurensberg in Richtung Innenstadt ist kurz hinter der Kackertstraße Schluss mit lustig. Für mich ein Grund, das Fahrrad gar nicht erst aus der Garage zu holen. Die Pseudo-Schutzstreifen in der Innenstadt sind eine grobe Frechheit, da in den meisten Fällen die Autofahrer nicht vermeiden können, diese Streifen zu befahren - von Bussen ganz zu schweigen.

WilfriedFischer
07.05.2015 17:23 Uhr von WilfriedFischer Es geht nicht nur um Laurensberg

Ginge es nur um die Anbindung von Laurensberg in die Innenstadt - wobei ich mir sicher bin, dass das den meisten Menschen präzise genug ist - so ist der Weg in die Stadt heute schon annehmbar: Man biegt einfach in die Henricistraße ab...

inl1ner
07.05.2015 19:59 Uhr von inl1ner Es geht nicht nur um Laurensberg

Ha ha, guter Witz ! Gerade die Henricistraße ist aus meiner Sicht eine der gefährlichsten Straßen für Radfahrer. Sie ist durch die beidseitig parkenden Fahrzeuge schon für Pkw bei Gegenverkehr zu schmal, so dass man um seine Außenspiegel fürchten muss. Kommt noch ein Radfahrer dazu, wird es übel. Diese Straße benutze ich mit dem Pkw nur, wenn es sich nicht vermeiden lässt und mit dem Fahrrad bekommt mich dort keiner rein. Leider ist schon durch die Parkplätze des Arbeitsamtes eine gewisse Frequenz unvermeidlich. Auch die Süsterfeldstraße ist keine bessere Alternative.
Bezüglich Ziel Innenstadt ist es schon ein Unterschied, ob ich mit dem Fahrrad zur Normaluhr möchte, oder zum Markt.

StädteRegion Aachen
15.05.2015 17:00 Uhr von StädteRegion Aachen Anbindung Innenstadt

Bei den bisherigen Ideen wurde eine Anbindung des Radschnellwegs bis an den Alleen- oder Grabenring vorgeschlagen. Die genaue Linienführung steht noch nicht fest und wird in der laufenden Machbarkeitsstudie mit Beteiligung der Bürger erst untersucht.

Bikerin
04.05.2015 10:57 Uhr von Bikerin Wurmtal & Krähenschutz

Bleibt es dabei, dass am Wurmtal eine gigantische Menge Beton zur Abstützung der Radbahn in die Natur geschüttet werden soll?
Und wie geht man mit der Krähenkollonie am Bahndamm in Lautensberg um für den Fall, dass der Baumbestand leider weichen muss, um eine 9 m breite Trasse herstellen zu können? Leider nahmen in der Vergangenheit die Grünen ja den Baumschutz nicht mehr so ernst, somit ist doch eine berechtigte Angst vor einem Kahlschlag zugunsten der Radbahn nicht von der Hand zu weisen. Falls der Bahndammwald der Trasse weichen muss bzw. in die Natur des Wurmtals massiv eingegriffen würde, wäre ich sehr gegen dieses Projekt und fordere eher eine Sanierung der bestehenden Wege.

fmedia
04.05.2015 11:05 Uhr von fmedia 9 m Breite?

Wer verbreitet das Gerücht, die Trasse würde 9 m breit? 9 m breit sind zwei Spuren auf einer Autobahn, selbst eine Landstraße ist gerade mal 6,50 m breit - also bitte etwas sachlicher bleiben!

Erstaunter
04.05.2015 11:23 Uhr von Erstaunter unsachlich und verärgert

Jahrhunderte alte Dörfer werden umgesiedelt, Grundwasser großflächig abgepumpt mit Folgen für angrenzende Häuser, gigantische Löcher werden in die Landschaft gebuddelt, Autobahnen verlegt, Wälder abgeholzt und so weiter und so weiter.
Und wenn man dem umweltfreundlichsten Verkehrsmittel, das es gibt, dem Fahrrad, etwas mehr Raum geben möchte, damit das Rad als Verkehrträger vom Bürgersteigrand weg und der Straßengosse herauskommt, wird von Umwelt schützen Wollenden laut krakeelt und über Umweltschutz parliert und Sorge über Krähenkolonien und ein paar (!) Bäume vorgetragen.

Natürlich dient das Braunkohleloch nicht dem Verkehr und Fahrräder bringen keinen Strom in die Steckdose.

Aber irgendwo passt die Verhältnismäßigkeit bei der Aufregung um den Radschnellweg nicht mehr.
Er ist kein Atomkraftwerk, keine laute Eisenbahn, geschweige denn Autobahn, kein Schatten schlagendes Windrad und auch kein Flächen versiegelndes Monstrum wie etwa eine zustzliche Umgehungsstraße.

StädteRegion Aachen
15.05.2015 16:59 Uhr von StädteRegion Aachen Krähenkolonie und Wurmtal bleiben erhalten

Eine Führung des Radschnellwegs durch das Wurmtal östlich der Bahnlinie Aachen-Herzogenrath ist nicht geplant, da dort Naturschutz- und FFH-Gebiete betroffen wären.
Für den Radschnellweg war die Führung auf dem Bahndamm in Laurensberg eine erste Idee. Weitere Linienführungen werden in der zurzeit laufenden Machbarkeitsstudie unter Beteiligung der Bürger noch erarbeitet und anschließend bewertet. Zum jetzigen Zeitpunkt ist die Planung noch so wenig konkret, dass über Eingriffe in den Baumbestand am Bahndamm keine Aussagen getroffen werden können. Die Krähenkolonie würde auf jeden Fall erhalten werden.

Der Radschnellweg soll für einen Zweirichtungsverkehr 4 m breit sein, bei Führung abseits von Straßen zusätzlich mit beidseitigen Banketten von je 0,50 m. Je nach Lage und Bedeutung kommt ein Fußweg von ca. 2,30 m hinzu.

Michael
02.05.2015 20:00 Uhr von Michael Radweg

Also das hört sich ganz nett an. Ok wir haben zwar in NRW Brücken ( Strasse sowie Eisenbahn) die mehr oder minder nur noch Schrott sind....aber Geld für Radwege ist scheinbar immer da! Sei es der Vennbahnweg ( eine Reaktivierung der Strecke Aachen - Walheim) wäre sinnvoller, da der Vennbahnweg eher ein Spaßweg für die Sommermonate ist. Genauso ist es mit den Radschnellweg. Hier schaut es auch so aus...es ist Wunschdenken, dass jeder oder viele auf dasd Rad umsteigen, eben wetterabhänig. Liebe Grüne, wir brauchen belastbare Infrastruktur die bei Wind und Wetter genutzt wird und nicht bei schönem Wetter, dazu sollte sie leistungsfähig sein um Güter und Personen zu transportieren, sei es auf der Schiene oder Straße. NRW ist geprägt durch eine reine Symbolpolitik, anstatt endlich mal etwas sinnvolles auf die Beine stellt. Bringt erstmal die bestehende Infrastruktur auf aktuellen Stand, dann sehen wir mal weiter.

MFG

Michael

WilfriedFischer
07.05.2015 17:30 Uhr von WilfriedFischer Belastbare Infrastruktur für den Radverkehr ist notwendig...

... damit der gute Wille, öfter mal das Rad zu benutzen, nicht mehr am Argument "das ist zu gefährlich, zu unbequem, zu unangenehm" scheitert
... damit die bereits heute deutlich steigende Zahl an Menschen, die mit dem Rad fahren, sicherer schneller weiter kommen
... damit der Energiewende eine Verkehrswende folgt

Auch wenn sich das alles nicht von heute auf morgen ändern wird.
Ich will die Menschen, die gern mit dem Fahrrad oder eBike oder Pedelec im Alltag unterwegs sind, unterstützen und dafür mehr Platz und mehr Geld für die Infrastruktur zur Verfügung stellen.

Wo sind die Naturschützer, wenn es um den vierspurigen Ausbau der Monschauer Straße geht?

MartinChr
16.06.2016 18:16 Uhr von MartinChr Alle aus Zucker?

Nicht jede(r) ist so ein Weichei, dass er/sie beim kleinsten Regen das Rad gleich stehen lässt.

Ich bin auch bei 25 cm Schnee noch gefahren (war zwar anstrengend aber spaßig), und das einzig unangenehme dabei waren die KFZs, deren Lenker ihr Fahrzeug nicht im Griff hatten. Da fuhr ständig die Panik mit "Hoffentlich schlingert der mich gleich nicht ins Jenseits!"

dubstar
28.04.2015 08:40 Uhr von dubstar Außerhalb des Stadtgebiets liegt Baulast beim Land

Ich denke die Kosten sind überschaubar und sinnvoll eingesetzt. Die Koalition hatte übrigens beschlossen, das Straßen- und Wegegesetz NRW in Hinblick auf Radschnellwege so zu ändern, dass in Zukunft Radschnellwege Landesstraßen werden, für die die Baulast, also die Kosten für Bau und Unterhaltung, beim Land liegen.
Auch finde ich es gut unterschiedliche Kategorien von Radwegen einzuführen und damit die Nutzer besser zu lenken..

R.H.
28.04.2015 09:16 Uhr von R.H. Velofahrer

ob das eine gute Idee ist, angesichts des Wartungs- und Unterhaltszustandes bestehender Radwege in der Baulast von StraßenNRW ................ ??

Kosmopolit
25.03.2015 17:01 Uhr von Kosmopolit NL

Was sagt eigentlich die niederländische Bevölkerung zu der Idee eines Radschnellweges nach Aachen? Ich meine von Heerlen bis Aachen, das sind ja ein paar Kilometer und umsonst gibts da wohl auch nix.

Barbara Hillebrand
19.03.2015 10:18 Uhr von Barbara Hillebrand Contra Radschnellweg

Ich bin definitiv gegen diesen Schnellweg. Die Kosten hierfür sind nicht zu stemmen. Stattdessen sollten die aktuell existierenden Wege instand gesetzt werden. Das würde eindeutig
den ohnehin überstrapazierten bürgerlichen Geldbeutel schonen!

-- Anm. d. Red. --
Kommentar verschoben von www.unserac.de/aktuell/beitrag/artikel/buerger-planen-radschnellweg-mit-schreibt-eure-meinung-auf-unseracde.html

Doris
28.04.2015 12:17 Uhr von Doris Kosten

das Problem liegt in den Kostenstellen: Der Bau des Radschnellwegs wird aus einem anderen Topf bezahlt als die Instandhaltung der anderen Radwege oder gar die Kitaplätze. Ich kann meinen Amazongutschein auch nicht bei Müller einloesen....
Manchmal schwer zu verstehen, ist aber so.


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