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Integrierte Sozialplanung der StädteRegion Aachen;
hier: Interessenbekundung für unterschiedliche Förderprojekte


Letzte Beratung
Donnerstag, 09. Mai 2019 (öffentlich)
Federführend
Amt 50 - Sozialamt
Originaldokument
http://ratsinfo.herzogenrath.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=6575

Der Ausschuss für Arbeit und Soziales nimmt die Ausführungen der Verwaltung zustimmend zur Kenntnis.

 

 

Sachverhalt:

Die Ergebnisse der „Integrierten Sozialplanung der StädteRegion Aachen“ wurden in der Sitzung des Ausschusses für Arbeit und Soziales am 07.06.2018 vorgestellt. In diesem Zusammenhang wurde die Verwaltung beauftragt, zu den folgenden Handlungsfeldern Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen:

  • Kindergesundheit: Mindestens drei der vier bei Kindern erfassten Gesundheitsmerkmale (Gewicht, Körperkoordination, Sprache und Zahngesundheit) liegen in fünf Sozialräumen unter dem mittleren Klassendurchschnitt der StädteRegion.
  • Teilhabe und Versorgung Älterer: In fünf Sozialräumen ist aufgrund der Indikatoren „hohes Medianalter“ und „hoher Anteil älterer Menschen“ ggf. Handlungsbedarf (beispielsweise wurde der Aspekt des Bedarfs in der Tagespflege bereits im Zusammenhang mit der kommunalen Pflegeplanung thematisiert).
  • Erwerbsbeteiligung: In zwei Sozialräumen ist der Anteil „älterer“ Arbeitslose überdurchschnittlich hoch.

Vor diesem Hintergrund hat die Verwaltung mit Unterstützung der StädteRegion eine Interessenbekundung r mehrere einschlägige Projekte abgegeben:

Modellprojekt „Kommunale Bewegungsförderung zur Implementierung der Nationalen Bewegungsempfehlungen KOMBINE“ abgegeben.

Ziele des Projektes sind es, bedarfsorientierte, praxisnahe und wissenschaftsbasierende Strukturen der kommunalen Bewegungsförderung aufzubauen sowie Ansätze der kommunalen Bewegungsförderung - mit dem Fokus auf sozial benachteiligte Bevölkerungsgruppen - zu entwickeln und umzusetzen.

Das Projekt wird durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung BzgA mit Mitteln der gesetzlichen Krankenkassen nach § 20 a SGB V r längstens drei Jahre gefördert. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgt durch die Friedrich-Alexander Universität, Erlangen-Nürnberg.

Es handelt sich um ein Modellprojekt. Im Rahmen der Evaluation durch das Projektteam der Universität werden vor allem der kooperative Planungsprozess, die konkret umgesetzten Ansätze zur Bewegungsförderungsförderung sowie deren Wirkungen analysiert. Von besonderem Interesse ist dabei, ob durch die gewählten Zugangswege Menschen mit Benachteiligung angemessen erreicht werden und die Maßnahmen zur Reduktion gesundheitlicher Ungleichheit beitragen.

Aus dem bundesweit ausgeschriebenen Projekt hat als einzige Kommune leider nur die Stadt Solingen den Zuschlag erhalten.

IN FORM Mehr Wohlbefinden und Lebensqualität im Alter

Hierbei handelt es sich um ein durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gefördertes Projekt der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e. V. (BAGSO).

Schwerpunkte dieses Projektes sind die Themen gesunde Ernährung und mehr Bewegungr Seniorinnen und Senioren. Stichworte sind weiterhin Information, Bildung, umfassende Beratung und Unterstützung zur Verbesserung der Angebote für ältere Menschen und zum Aufbau von Strukturen.

Die Interessenbekundung wurde zum 15.04.2019 abgegeben.

Gemeinsam Klappts Integrationschancen r junge Erwachsene Flüchtlinge in NRW

Zielgruppe des Projektes des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW sind volljährige Flüchtlinge im Alter von 18 27 Jahren, unabhängig von deren aufenthaltsrechtlichen Stellung. Dabei sollen die Potentiale dieser Personen entdeckt und gefördert werden und individuelle Perspektiven entwickelt werden. Zielsetzung soll dabei die dauerhafte Unabhängigkeit von Sozialleistungen sein.

Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt und basiert auf folgenden Bausteinen:

1. Lokale Bündnisse für junge volljährige Flüchtlinge zu bilden

2. Bedarfe zu analysieren und die Datenlage zu verbessern

3. Maßnahme-Karrieren zu erkennen und zu vermeiden

4. Angebotslücken zu schließen und die Qualität der Angebote zu überprüfen

5. Kontinuierliche Beratung und Begleitung von Fachkräften und Ehrenamtlichen für die Zielgruppe sicher zu stellen.

Die vorstehenden Bausteine sollen durch eine enge Kooperation und Zusammenarbeit der einschlägigen öffentlichen Stellen, z. B. Leistungsträgern nach dem SGB II, III, VII, Aufenthaltsgesetz und Asylbewerberleistungsgesetz bearbeitet werden und Lösungsansätze entwickeln.

Die Verwaltung erwartet durch eine eventuelle Beteiligung an den Projekten zielführende Impulse zu definierten Handlungsfeldern bzw. eine Verstetigung der bereits laufenden Initiativen und Maßnahmen.

Die Verwaltung wird den Ausschuss entsprechend fortlaufend informieren.

Rechtliche Grundlagen:

./.


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Donnerstag, 09. Mai 2019Sitzung des Ausschusses für Arbeit und Soziales

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Ausschuß
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